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KulturFleck Fleckeby

Vortrag mit Alf Hermann und Monika von Boetticher, 6.3.2026, 19 Uhr, Kulturhaus

  • vor 1 Tag
  • 1 Min. Lesezeit

Angesichts wachsender Kriegsgefahr und des Aufrufs zur „Kriegstüchtigkeit“ stellt sich auch hierzulande wieder einmal die Frage, was denn am Ende besser sei, der Krieg oder die Liebe. Dass es sich dabei um eine echte Alternative handelt, kann man schon der antiken Dichtung entnehmen. In der Komödie „Lysistrata“ des Griechen Aristophanes verweigern die Frauen ihren Männern so lange die Liebe, wie sie nicht bereitsind, den Krieg zu beenden. Sie sind mit diesem „Streik“ letztlich erfolgreich. Im alten Rom hat der Dichter Ovid die jungen Männer ermuntert, sich für die Liebe zu entscheiden, anstatt der Aufforderung des Kaisers Augustus zu folgen und als Soldaten die Grenzen des Reiches zu verteidigen. Ovid war damit weniger erfolgreich. Augustus schickte ihn auf Lebenszeit in die Verbannung. Von Krieg und Liebe handeln die Gedichte, die Monika von Boetticher aus alten Zeiten bis zur Gegenwart rezitieren wird. Alf Hermann wird jeweils passend dazu Beispiele aus der Malerei vieler Jahrhunderte zeigen, die sich mit den Themen Krieg und Liebe auseinander gesetzt haben.

 

Der Eintritt ist frei, der Hut geht rum.



 
 
 

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